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So profitierst du von den aktuell fallenden Strompreisen!

Während in Deutschland weiterhin über hohe Strompreise mit aktuell 39,5 Euro im Durchschnitt diskutiert wird, sind die Preise an der Strombörse teilweise sogar in den negativen Bereich (d.h. - 0,68 Euro, 31.12.2022) gesunken. In diesem Artikel erfährst du, was das Wetter trotz Energiekrise und Zeiten der Knappheit mit den niedrigen Strompreisen zu tun hat. Außerdem erfährst du, wie du dir die niedrigen Strompreise zu Nutze machen kannst.
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6 min

Wie funktioniert die Preisbildung am Strommarkt?

Die Strombörse ist ein Marktplatz, an dem Stromproduzenten Energieversorger zusammenkommen, um Strom zu kaufen und zu verkaufen. Dieser ist Teil des europäischen Strommarkts und wird von der European Energy Exchange (EEX) betrieben. Der Preis an der Börse wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt und kann stündlich schwanken.

Wie funktioniert die Preisbildung am Strommarkt?

Erzeuger bieten ihren Strom zu einem bestimmten Preis an, während Energieversorger  entscheiden, wie viel Strom sie zu welchem Preis kaufen möchten. Dies führt zu einem dynamischen Gleichgewicht, das den Preis bestimmt. Die Nachfrage nach Strom kann durch das allgemeine Wirtschaftswachstum, das Wetter und saisonale Schwankungen beeinflusst werden.

Die Kosten der Erzeugung sind ebenfalls ein wichtiger Faktor bei der Preisbildung im Strommarkt. Die Börsenpreise ergeben sich durch die Erzeugungskosten der Kraftwerke und orientieren sich immer an der teuersten Erzeugungsart. Zur Zeit sind das Gaskraftwerke, die den Preis bestimmen.

Wie beeinflussen die geografischen Regionen die Strombörsenpreise?

Eine wichtige Rolle in Bezug auf die Preise an der Strombörse in Europa spielen die geografischen Regionen. In bestimmten Regionen, in denen viele erneuerbare Energien produziert werden, wie zum Beispiel in Schweden, kann der Preis für Strom tendenziell niedriger sein als in Regionen, in denen weniger erneuerbare Energien produziert werden.

Dies liegt daran, dass erneuerbare Energien in der Regel preiswerter sind als fossile Energieträger und somit das Angebot an Strom in diesen Ländern größer ist.

Wie hat sich der Strompreis für Haushalte in Deutschland in den letzten Jahren entwickelt?

Im Jahr 2021 betrug der durchschnittliche Strompreis für Haushalte in Deutschland 31,9 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Im Januar 2022 stieg der Preis auf 34,6 Cent pro kWh und im April 2022 auf gut 37 Cent pro kWh.

Die Abschaffung der Umlage des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes führte zu einem temporären Rückgang des Strompreises auf 32,7 Cent pro kWh, aber einige Stromanbieter haben die Preise aufgrund von höheren Einkaufspreisen wieder erhöht. Diese sanken  an der Strombörse im Dezember 2021 auf durchschnittlich 22,2 Cent pro kWh. Im September 2022 lag der Preis für Neuverträge für Kunden bei 70 Cent pro kWh und in Extremfällen sogar bei bis zu 100 Cent pro kWh

Die  Strompreissteigerungen wurden  bedingt durch Faktoren wie eine höhere Nachfrage, teure Stromproduktion aus Erdgas, durch gestiegene Gaspreise aber auch durch den trockenen Sommer und den Ausfall vieler Atomkraftwerke in Frankreich. 

Zudem haben sich Kosten für Stromtransport, Steuern, Abgaben und Umlagen bis 2022 erhöht. Die Betreiber von Gaskraftwerken müssen über den Kauf von Emissionszertifikaten ihren CO2-Ausstoß kompensieren. Doch auch die Zertifikate sind knapp, so dass sich ihr Preis im Jahr 2022 mehr als verdoppelt hat. 

Strompreisentwicklung 2023: Einkaufspreise sinken weiter

Von September bis Ende November 2022 hat sich der Strompreis am Spotmarkt in Deutschland erfreulich entwickelt, mit Preisspitzen von fast 59 Cent pro Kilowattstunde und zeitweiligen Rückgängen auf fast 10 Cent. 

Im Dezember stiegen die Strompreise am Markt zunächst wieder an, aber aufgrund des extrem milden Wetters und hoher Stromproduktion aus Windkraft  zum Jahreswechsel sind die Einkaufspreise dann komplett eingebrochen und wurden sogar wiederholt zu negativen Preisen angeboten. Die Windräder drehen sich. Und dank ihnen  fallen derzeit die Gas- und Strompreise an den Börsen. Im folgenden Grafen siehst du, wie deutlich die Strompreise an der Börse eingebrochen sind.

Stromproduktion und Börsenstrompreise in Deutschland im Dezember 2022

Quelle: https://energy-charts.info/charts/price_spot_market/chart.htm?l=de&c=DE&interval=year&legendItems=000010000000

Stromproduktion und Börsenstrompreise in Deutschland im Dezember 2022

Wie beeinflusst das Wetter den Strompreis?

Das Wetter kann den Strompreis am Spotmarkt in Deutschland beeinflussen, indem es die Nachfrage nach Strom verändert. Bei kaltem Wetter wird in der Regel mehr Strom zur Heizung von Gebäuden benötigt, was zu einer höheren Nachfrage und höheren Börsenpreisen führt. 

Die Verfügbarkeit von Gas als Brennstoff für die Stromproduktion kann ebenfalls den Strompreis beeinflussen. Wenn es kalt ist und mehr Gas für die Heizung benötigt wird, kann es vorkommen, dass weniger Gas für die Stromproduktion zur Verfügung steht. In diesem Fall müssen die Stromanbieter andere, möglicherweise teurere Energieträger wie Kohle oder Öl verwenden, um den Strombedarf zu decken, was zu höheren Strompreisen führen kann. 

Im Oktober 2021 waren die Strompreise aufgrund ungewöhnlich warmer Wetterbedingungen niedrig, bei 10,5 Cent pro Kilowattstunde. Ende November und Anfang Dezember, als es sehr kalt wurde, stiegen die Preise auf über 40 Cent pro Kilowattstunde.

Aber wie nutzt du nun die niedrigen Strompreise für dein Eigenheim?

Mit dem virtuellen Kraftwerk Heartbeat von 1KOMMA5° kannst du deine Energiekosten senken, CO2 sparen und gleichzeitig dein Eigenheim autark machen. Der Energiemanager sammelt Daten über den Energieverbrauch deines Hauses und nutzt diese Informationen, um den Verbrauch zu optimieren und den Strombedarf zu senken.

Das virtuelle Kraftwerk optimiert auch den Betrieb deiner Photovoltaikanlage, indem es sicherstellt, dass der erzeugte Strom effektiv genutzt wird. Es kann auch andere Geräte im Haus wie Wärmepumpen, E-Autos und Solarstromspeicher ansteuern, um deren Betrieb zu optimieren und weitere Energieeinsparungen zu erzielen. Den restlichen Strom kannst du durch den Heartbeat genau dann beziehen, wenn er an der Strombörse besonders günstig (und somit meistens besonders ökologisch) zur Verfügung steht.

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