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Sonnenenergie meets Stromcloud: Wieviel bringt eine Stromcloud wirklich?

Eine Möglichkeit zur Optimierung des Eigenverbrauchs bietet die Nutzung von Stromclouds. Doch welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um eine Stromcloud nutzen zu können und welche Anbieter gibt es auf dem Markt? In diesem Blogartikel werden die Vor- und Nachteile von Stromclouds beleuchtet und eine Alternative zur Direktvermarktung von selbst erzeugtem Solarstrom vorgestellt.
Aktualisiert am
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4 min

Was ist eine Stromcloud?

Die Bezeichnung "Stromcloud" der Anbieter von Solarstromspeichern suggeriert oft eine unbegrenzte Speicherung von überschüssigem Solarstrom im Netz. Doch anders als bei IT-Clouds handelt es sich hierbei nicht um einen zentralen Speicher, sondern um den normalen Bezug von Reststrom aus anderen Kraftwerken. Der Strom, der später "aus der Cloud" bezogen wird, ist somit kein gespeicherter Strom, sondern ein neu produzierter Strom aus anderen Quellen. Es handelt sich also um zwei getrennte Vorgänge und keinen Cloudspeicher für Strom.

Was sind die Voraussetzungen für eine Stromcloud?

Um eine Stromcloud nutzen zu können, wird in der Regel lediglich eine PV-Anlage zur Stromerzeugung benötigt. Für die Nutzung einer Stromcloud muss der überschüssige Strom zentral vom Anbieter zwischengespeichert werden und eine entsprechende Software den Strom speichern und abgeben. Diese Software kann vom Anbieter bereitgestellt oder selbst installiert werden.

Um die Cloud zu nutzen, wird zudem eine stabile Internetverbindung benötigt, da die Cloud über das Internet gesteuert wird. In einigen Fällen kann es notwendig sein, zusätzliche Hardware wie beispielsweise einen Gateway oder einen Smart-Meter zu installieren, um die Stromproduktion und -speicherung zu überwachen und zu steuern.

Welche Anbieter gibt es von Stromclouds?

Die Branche der Stromcloud-Anbieter ist mittlerweile stark gewachsen und bietet zahlreiche Optionen für den Eigenverbrauch von Solarstrom. Große Namen wie Sonnen, Vattenfall und E.ON dominieren den Markt, doch auch kleinere Unternehmen wie LichtBlick oder Polarstern haben sich auf die Entwicklung und den Betrieb von Stromclouds spezialisiert. Es lohnt sich, die Angebote der verschiedenen Anbieter zu vergleichen, da sie sich in ihren Leistungen und Preisen oft stark unterscheiden.

Die Vorteile einer Strom Cloud sind vielfältig. Die sonnenFlat von sonnen und die SENEC Strom Cloud ermöglichen es, überschüssigen Solarstrom in die Cloud zu speichern und bei Bedarf zu nutzen. Die LichtBlick Strom Wallet bietet Anlagenbesitzende eine volle Stromgutschrift für die ersten 2 Betriebsjahre und ermöglicht danach die Direktvermarktung des eingespeisten Solarstroms. Einige Anbieter bieten zudem eine kostenlose App zur Überwachung des Stromverbrauchs an, während andere auf eine besonders hohe Flexibilität bei der Nutzung setzen.

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    Nachteile von Stromclouds

    Obwohl Stromclouds eine innovative und effektive Möglichkeit darstellen, um den Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom zu optimieren, gibt es auch einige Nachteile. Die Idee von Strom aus der "Cloud" ist für Solarbetreibende finanziell kaum attraktiver als die übliche Vorgehensweise. Die Vergütung aus dem EEG für den ins Netz eingespeisten Solarstrom bleibt gleich und für den Reststrom aus dem Netz werden alle Kosten wie bei anderen Strombezugstarifen berechnet. Es gibt somit keine Kostenersparnis, die ein Stromversorger Kundinnen und Kunden in Form eines Preisnachlasses weitergeben könnte.

    Die Tarifkonstruktionen der Stromcloud-Anbieter sind oft kompliziert und beinhalten schwer nachvollziehbare Preis- und Abrechnungsmodalitäten. Ein Preisvergleich mit anderen Versorgern wird dadurch für Verbrauchende praktisch unmöglich gemacht. Einige Anbieter haben ihre Cloudtarife bereits eingestellt oder versuchen ihre Tarifmodelle zu vereinfachen.

    Die komplizierten Vertrags- und Tarifkonstruktionen der Stromcloud-Anbieter machen die ohnehin schon komplizierte Steuerabwicklung von Photovoltaikanlagen noch unübersichtlicher. Die Finanzverwaltung hat sich bisher nicht eindeutig dazu geäußert, wie sich Cloudtarife auf die steuerliche Behandlung auswirken. Die Hoffnung, dass die Cloud die steuerliche Behandlung als unternehmerische Tätigkeit erübrigt, erfüllt sich bei genauerer Betrachtung nicht.

    Warum die Direktvermarktung mit Heartbeat eine bessere Option darstellt

    Die Kombination aus dem Energy Trader und dem 1KOMMA5° Stromtarif ermöglicht die Direktvermarktung von selbst erzeugtem Solarstrom direkt an der Strombörse. Im Gegensatz zur Nutzung von Stromclouds bietet diese Methode zahlreiche Vorteile. Der Strom wird direkt an der Strombörse verkauft, wodurch zusätzliche Erträge von bis zu 1.100 Euro im Jahr erzielt werden können. Durch die Teilnahme an der Direktvermarktung kann der Solarstrom für mindestens 25% mehr verkauft werden als durch die EEG-Vergütung. Die Erlöse orientieren sich am aktuellen Börsenstrompreis und sind somit dynamisch. 

    Der Marktwert Solar lag in den letzten Monaten deutlich über der garantierten Einspeisevergütung. Sollte dieser sinken, besteht jederzeit die Möglichkeit, wieder in die EEG-Vergütung zu wechseln. Im Gegensatz zur Nutzung von Stromclouds ist die Direktvermarktung unabhängig von der Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit des Internets. Durch die Nutzung des 1KOMMA5° Stromtarifs kann zudem sichergestellt werden, dass der Strom aus erneuerbaren Energien stammt und somit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leistet. Insgesamt bietet die Direktvermarktung von selbst erzeugtem Solarstrom über den Energy Trader in Kombination mit dem 1KOMMA5° Stromtarif eine effektive und lohnenswerte Möglichkeit, den eigenen Strom zu vermarkten.

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