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Kosten einer Solaranlage: Was du wissen solltest einfach zusammengefasst

Die Preisentwicklung bei Solaranlagen zeigt eine klare Tendenz: Nach unten. In den letzten 20 Jahren sind die Anschaffungskosten für Solaranlagen um rund 80 % gesunken. Gleichzeitig hat sich die Technologie in Sachen Leistung und Effizienz stark verbessert. Das bedeutet: Es war nie so attraktiv und verhältnismäßig erschwinglich wie heute, eine Photovoltaikanlage anzuschaffen. Doch was bedeutet „erschwinglich“? Was sind die Kosten einer Solaranlage? Und lohnt sich die Investition in Photovoltaik? Wir fassen einfach verständlich zusammen, was du wissen solltest.
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11 min

Das Wesentliche in Kürze

  • Die Kosten einer Solaranlage lassen sich insbesondere an ihrer Nennleistung in kWp (Kilowatt-Peak) festmachen. So kannst du je nach Hardware-Qualität pro einem kWp mit Kosten zwischen 1.000 € und 1.800 € rechnen. Die Planungs- und Montagekosten sind darin schon enthalten.

  • Wenn du einen Stromspeicher dazu nimmst, um den Eigenverbrauch zu erhöhen und die laufenden Kosten auf ein verschwindend geringes Minimum zu senken, kannst du mit circa 1.000 € pro kWh (Kilowatt-Stunde) Speicherkapazität rechnen.

  • Zur Orientierung: Für ein gewöhnliches Einfamilienhaus mit einem Strombedarf von etwa 4.500 kWh im Jahr ist eine Solaranlage mit 10 kWp Nennleistung und ein Stromspeicher mit 10 kWh Speicherkapazität empfohlen. So eine Musteranlage kostet zwischen 20.000 € und 28.000 €.

  • Moderne Solaranlagen mit qualitativer Hardware halten 30 und mehr Jahre und sind weitgehend wartungsarm. Die Amortisationszeit, also bis du die Anschaffungskosten mit den Einsparungen bei den laufenden Kosten wieder raus hast, umfasst zwischen 6 und 12 Jahre.

Was kosten die einzelnen Komponenten einer Solaranlage?

Durch Photovoltaik kannst du deinen eigenen, CO2-neutralen Strom erzeugen. Die Kosten für eine Photovoltaikanlage setzen sich dabei aus vier Kernpositionen zusammen: 

Das Solarpanel auf dem Dach (bestehend aus einzelnen Solarmodulen)

Der Wechselrichter, der den produzierten Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom umwandelt (entweder einfache, zentrale Ausführung oder mehrere Mikrowechselrichter unter jedem einzelnen Modul) 

Das Montagesystem und die Verkabelung

Die Planungs-, Montage- und Anschlusskosten inklusive Zählern

Optional: die Kosten eines Stromspeichers

Die Solarmodule, aus denen sich das Solarpanel zusammensetzt, machen etwa 25 % der Kosten einer Solaranlage aus. Auf den Wechselrichter entfallen etwa 15 % der Kosten. Das Montagesystem und die Verkabelung nehmen jeweils etwa 10 % ein. Und schließlich entfallen 40 % und damit der größte Anteil auf die Planung, die Montage sowie den Netzanschluss, durchgeführt von einem qualifizierten Handwerksbetrieb. 

Wenn du einen Stromspeicher in das Setup integrierst, reden wir von etwa 40 % Kostenanteil an den neuen Gesamtkosten. Durch den Stromspeicher kannst du erzeugten Solarstrom zwischenspeichern und ihn später nutzbar machen. Dadurch erhöhst du den Eigenverbrauch deines Solarstroms und reduzierst den Bezug von Netzstrom auf ein Minimum, wodurch du noch viel höhere Ersparnisse erzielst. 

Die genauen Kosten für die einzelnen Bestandteile hängen davon ab, für welche Qualitätsklasse du dich entscheidest und wie hoch die Nennleistung deiner Solaranlage beziehungsweise die Kapazität deines Stromspeichers ist. Generell kannst du bei einer PV-Anlage mit 1.000 € bis 1.800 € pro kWp Nennleistung und beim Stromspeicher mit etwa 1.000 € pro kWh Speicherkapazität rechnen. 

Für eine konkrete Orientierung haben wir die Kosten und Kostenanteile genauer durchgerechnet. Als Vorlage dient eine Muster-Solaranlage mit 10 kWp Nennleistung inklusive 10 kWh Stromspeicher. So ein Setup wird für durchschnittliche Einfamilienhaushalte empfohlen. Mehr, auch zu anderen Größen, erfährst du hier: 

80 % Preissenkung bei Photovoltaikanlagen seit 2006

Eine 10 kWp Photovoltaikanlage mit qualitativ hochwertigen und entsprechend leistungsstarken Komponenten kostet heute im Jahr 2024 um die 15.000 €; mit Stromspeicher 25.000 €. In den Zweitausenderjahren sah das noch anders aus: 2006 musste man beispielsweise noch 6.000 € und mehr pro kWp Leistung auf den Tisch legen. Eine Muster-Solaranlage mit 10 kWp Nennleistung konnte also schnell mal 60.000 € und mehr kosten. 

So lässt sich festhalten, dass sich die Preise für Solaranlagen sehr zugunsten der Verbraucherinnen und Verbraucher entwickelt haben. Seit 2006 reden wir über einen Preissturz von rund 80 %. Seit 2013 sinken die Preise trotz eines zwischenzeitlichen Anstiegs während der Corona-Pandemie um durchschnittlich 5,5 % im Jahr. 

Entscheidend für den Preissturz war und ist primär die dauerhafte technologische Weiterentwicklung bei den Solarmodulen, auch in Verbindung mit immer niedrigeren Material- und Produktionskosten. Hinzu kommen weitere überwiegend kurzfristige Einflussfaktoren – speziell bei 1KOMMA5° beispielsweise auch die lokalen Lieferketten, die sich kostenmindernd auswirken. 

Wie die Zukunft aussieht, lässt sich angesichts der dynamisch-steigenden Nachfragesituation und mit Blick auf Produktionskapazitäten, Rohstoffsituationen sowie den weiteren technologischen Fortschritt und die Chancen, die sich daraus ergeben, kaum vorhersagen. Festhalten kannst du jedoch, dass wir jetzt gerade die vielleicht beste Phase erleben, um erschwinglich in eine Solaranlage zu investieren und von ihren langfristig-attraktiven Vorteilen zu profitieren. 

Weitere interessante Informationen und Hintergründe auch dazu, wie sich die Preise einzelner Bestandteile in den letzten 20 Jahren entwickelt haben, findest du in unserem Beitrag zur Preisentwicklung bei Photovoltaik: 

Gibt’s 2024 noch Förderungen für PV-Anlagen?

Klassische Förderungen wie aktuell bei Wärmepumpen, bei denen bis zu 70 % der Anschaffungskosten vom Staat bezuschusst werden, kannst du bei Solaranlagen leider nicht mehr genießen. 

Die letzten Förderprogramme, bei denen man sich einen Zuschuss von bis zu 10.200 € auf eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher und Wallbox fürs Elektroauto sichern konnte, sind außer in Berlin in nahezu allen Städten und Kommunen derzeit ausgeschöpft. Auch die offizielle KfW-Förderung in Form eines Finanzierungskredits wird – obwohl weiterhin bestehend – nur noch von sehr wenigen Hausbanken vermittelt

Gänzlich schlecht sieht es dann aber doch nicht aus: Immerhin sind Solaranlagen seit Ende 2023 steuerfrei. Das bedeutet, dass beim Kauf keine Mehrwertsteuer mehr anfällt und dass du auf Einkünfte aus Einspeisevergütungen keine Einkommensteuer mehr abzuführen brauchst. Mehr dazu erfährst du in unseren Detailartikeln zu den Steuern bei Solaranlagen.

Außerdem kannst du prüfen, ob du zumindest für den Anteil der Planungs- und Beratungskosten einen BAFA-Zuschuss erhältst. Hier sind bis zu 80 % Zuschuss drin, den du beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragen kannst und nicht zurückzahlen musst.

Näheres zur aktuellen Fördersituation findest du in unserem Fokusartikel zur Förderung bei Solaranlagen und zugehörigen Komponenten. 

PV-Anlage zinsgünstig direkt über 1KOMMA5° finanzieren

Wenn kaum noch Banken den offiziellen Förderkredit der KfW vermitteln, haben wir uns bei 1KOMMA5° gedacht, dass wir einfach einen eigenen attraktiven Finanzierungskredit anbieten können. Und das tun wir in Zusammenarbeit mit Santander und Consors Finanz nun auch. 

  • 5,9 % Zinsen effektiv p.a. – für alle, bonitätsunabhängig und planungssicher

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  • Auch deine Wärmepumpe oder Wallbox kannst du mit uns finanzieren

Lohnt sich Photovoltaik?

Zusammenfassend bewegt sich etwa eine 10 kWp Solaranlage mit einem 10 kWh Stromspeicher bei zwischen 20.000 € und 28.000 €. Damit stehen jetzt erst einmal hohe Anschaffungskosten im Raum – und so auch die Frage, ob sich Photovoltaik auch dementsprechend lohnt. Also: Welche Einsparungen kannst du erzielen, wenn du eine Solaranlage auf deinem Dach installieren lässt? 

Wie hoch deine potenziellen Einsparungen sind, ergibt sich aus verschiedenen verbrauchsindividuellen Faktoren. Du produzierst deinen eigenen Solarstrom und verbrauchst einen gewissen Anteil davon selbst. Das ist der Eigenverbrauch. Mit nur einer Solaranlage ohne Speicher ist ein Eigenverbrauch von circa 30 % erreichbar. Wenn du einen zusätzlichen Stromspeicher integrierst, kannst du den Eigenverbrauch je nach Größe des Speichers auf bis zu 80 % steigern. 

Daneben wirst du aber so oder so auch Strom aus dem Netz beziehen, da es schon eine sehr große und sehr teure Anlage mit riesigem Speicher bräuchte, um deinen kompletten jährlichen Strombedarf autark zu decken. Zudem speist du den Anteil an Solarstrom ins Netz ein, den du weder speicherst noch direkt verbrauchst. Hierfür erhältst du eine Einspeisevergütung je kWh.  

Deine Einsparungen durch die Solaranlage ergeben sich daraus, …

  • wie hoch dein Eigenverbrauch ist,

  • wie viel Strom du dementsprechend noch aus dem Netz beziehst,

  • was du für diesen Netzstrom tarifgemäß bezahlst, 

  • wie viel Solarstrom du wiederum ins Netz einspeist und

  • wie hoch dementsprechend deine Einspeisevergütungen sind.

Mit einer gut geplanten Solaranlage inklusive Speicher kannst du deine bisherigen Stromkosten realistisch bis zu 90 % senken oder sogar negativieren. Du deckst also deinen Strombedarf und machst dabei noch Gewinn. Näheres dazu kannst du in unserem Detailartikel nachlesen, ob sich Photovoltaik lohnt.

Wie hoch ist die Einspeisevergütung?

Die Einspeisevergütung ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) einheitlich geregelt und umfasst jeweils ein paar Cent pro eingespeister kWh. 

Zu Zeiten, in denen Solaranlagen aufkamen, waren die Vergütungen noch erstaunlich hoch. Das ist inzwischen nicht mehr so, weshalb die Einspeisevergütung in Bezug auf deine Einsparungen auch kein so großes Gewicht mehr hat. Wichtiger ist, wie viel du für den Netzstrom bezahlst (und dass es idealerweise wenig ist). Trotzdem hat auch die Einspeisevergütung noch eine gewisse Relevanz, denn: Haben oder nicht haben? 

Wenn du eine Solaranlage bis maximal 10 kWp Nennleistung hast (typisch für Einfamilienhäuser) und Anteile deines erzeugten Solarstroms ins Netz einspeist (also nicht den kompletten produzierten Solarstrom), erhältst du 8,11 Cent pro kWh. Ab dem 01.08.2024 sinkt die Vergütung auf 8,03 Cent pro kWh. Bei einer Solaranlage zwischen 10 und 40 kWp Nennleistung (typisch für Mehrfamilienhäuser) sind es 7,03 Cent beziehungsweise bald 6,95 Cent pro kWh. 

Lass uns annehmen, dass deine Solaranlage 4.500 kWh Strom im Jahr produziert und du 80 % des Stroms selbst verbrauchst. Somit speist du 20 % ins Netz ein, also 900 kWh. Bei einer Einspeisevergütung von 8,11 Cent pro kWh reden wir beispielsweise über Einkünfte in Höhe von rund 73 €. Das ist gewiss nicht viel, aber man muss auch daran denken, dass der Großteil deines Stroms ohnehin schon kostenlos ist und du für den Rest an Netzstrom dank der Einspeisevergütung umso weniger bezahlst.

Wie das mit der Einspeisung genau funktioniert und wie die Vergütung verrechnet wird, erfährst du in unserem Detailartikel zur Einspeisevergütung.

Energiemanager Heartbeat

Photovoltaikanlage von 1KOMMA5° mit Strompreisgarantie

1KOMMA5° garantiert dir einen Stromertrag über 30 Jahre. Bei guter Dachausrichtung produzierst du zu einem Entstehungspreis von nur 5 Cent pro kWh deinen eigenen, CO2-neutralen Strom. Und: In Verbindung mit unserem dynamischen Stromtarif ist noch mehr drin. Denn durch Dynamic Pulse hast du Zugang zur Strombörse und profitierst stets von den vorhersehbar besten Konditionen für den Netzstrom, den du neben dem Eigenverbrauch noch beziehst. 

Während Netzstrom bei gewöhnlichen Tarifen 30 Cent und mehr pro kWh kostet, garantieren wir dir mit Dynamic Pulse, dass du im Jahresdurchschnitt höchstens 15 Cent pro kWh bezahlst. Ohne Haken. Das bedeutet: Zusammen mit der Einspeisevergütung kannst du deine Ersparnisse maximieren.

Wann amortisiert sich eine PV-Anlage?

Hohe Anschaffungskosten, aber auch hohe potenzielle Einsparungen: Mit einer modernen und kompetent geplanten Photovoltaikanlage geht die Rechnung auf. Insofern steht nur noch die Frage im Raum, wann sich eine Solaranlage amortisiert

Grundsätzlich kannst du dir merken, dass sich Solaranlagen normalerweise innerhalb von 6 bis 12 Jahren amortisieren. (Stromspeicher amortisieren sich innerhalb von 5 bis 10 Jahren.) Wie viele Jahre es bei dir genau braucht, hängt von den Anschaffungskosten und deinen effektiven Einsparungen ab. 

Dazu sei erwähnt, dass sich die Solaranlagen von 1KOMMA5° erfahrungsgemäß in einer eher kürzeren anstatt längeren Zeitspanne amortisieren. Der bereits erwähnte Stromtarif Dynamic Pulse garantiert dir Netzstrom zu höchstens 15 Cent pro kWh, was sich entscheidend auf deine Einsparungen auswirkt. Außerdem hast du die Möglichkeit, auch unseren intelligenten Energiemanager Heartbeat zu installieren, der den Stromverbrauch in deinem Haus orchestriert und optimiert. Heartbeat weiß dank entsprechender Schnittstellen, wann du deinen Solarstrom mit Blick auf die aktuellen Netzstrom-Konditionen am besten verbrauchst, speicherst oder einspeist. Aufs Jahr gesehen arbeitet Heartbeat so, dass du das ideale Effizienz-Level zwischen Eigenverbrauch, Netzbezug und Einspeisevergütung erzielst.

Wie lange hält eine Solaranlage?

Zusammenhängend mit der Frage, wann sich eine Solaranlage amortisiert, ist auch die Frage, wie lange du generell guten Ertrag von der Solaranlage hast. 

Auch hier zukunftssichere Nachrichten: Moderne und gut geplante Solaranlagen haben eine Lebensdauer von 30 und mehr Jahren. Wir bei 1KOMMA5° unterstreichen das sogar mit entsprechend langen Garantiezeiträumen. Auf unsere eigenen Full-Black-Module – übrigens mit die effizientesten und modernsten Solarmodule weltweit mit umweltschonender und ethisch verträglicher Herstellung in Deutschland – bekommst du 25 Jahre Produktgarantie und 30 Jahre Leistungsgarantie

Der entscheidende Punkt dabei ist, dass eine Photovoltaikanlage nicht „verschleißt“ und „kaputt geht“. Vielmehr büßen die Solarzellen an Effizienz ein und können ihre Ursprungsleistung mit der Zeit einfach nicht mehr erbringen. Das wird auch „Degradation“ genannt. 

Bei den anderen Bestandteilen kann die Lebensdauer gegebenenfalls kürzer sein. Vor allem normale Wechselrichter in einfacher, zentraler Ausführung – also nicht in Form von Mikrowechselrichtern direkt an den einzelnen Modulen – halten nur 15-20 Jahre und müssen dann ausgetauscht werden. Mikrowechselrichter halten länger (und sind auch leistungstechnisch besser). Auch der Stromspeicher kann seine Lebensdauer früher erreichen. Das ist der Fall, wenn nur noch 80 % der Ursprungskapazität nutzbar sind. 

Welche Kosten kommen für Wartung, Reinigung, etc. auf mich zu?

Die Anschaffungskosten sind das eine – die laufenden Betriebs- und Instandhaltungskosten das andere. Das Gute ist aber, dass sie sich bei Solaranlagen verhältnismäßig im Rahmen halten. Was bedeutet das?

Kosten für Wartung

Solarzellen wurden ursprünglich für die Stromversorgung von Satelliten im Weltraum entwickelt – und dementsprechend wartungsarm sind sie auch. „Da oben“ kann schließlich niemand permanent an ihren herumdoktern. Und weil ohnehin keine beweglichen Teile im Spiel sind, gibt es auch keinen Verschleiß. „Wartungen“ im wortwörtlichen Sinne braucht es also nicht, sondern allenfalls routinemäßige Inspektionen – bei 1KOMMA5° auch schnell und einfach aus der Ferne.

Kosten für Reinigung

Was eher eine Rolle spielt, sind professionelle Reinigungen. Damit die Solarzellen dauerhaft effizient Strom produzieren, müssen sie sauber sein. Wenn die Solarmodule in einem Neigungswinkel von 15 Grad oder weniger montiert worden sind, ist eine umfassende Reinigung alle paar Jahre empfohlen. Fachbetriebe rufen dafür am Beispiel einer 10 kWp Solaranlage 100 € bis 200 € auf. Wenn die Module in einem steileren Winkel montiert worden sind, reinigen sie sich durch Regen und Schnee größtenteils von selbst und der aktive Reinigungsaufwand sinkt.

Kosten für Austausch von Komponenten

Den größten Anteil an den später erwartbaren Kosten nimmt der Austausch von Komponenten ein, die ihre Lebensdauer erreicht haben. Wie beschrieben, kann das bei einem einfach ausgeführten Wechselrichter und beim Stromspeicher passieren. Der Wechselrichter zählt mit Kosten zwischen 800 € und 2.000 € aber zu den vergleichsweise preiswerten Komponenten der Solaranlage und bei Stromspeichern wird oft der Batterietausch zum halben Preis angeboten.

Wenn man die Kosten für Inspektionen, Reinigungen und neue Komponenten am Beispiel einer Solaranlage für ein typisches Einfamilienhaus zusammenrechnet, bewegt man sich auf eine Nutzungsdauer von 30 Jahren gerechnet, meist unter 10.000 €. Das ist natürlich auch viel Geld, aber dank der dauerhaft hohen Einsparungen deckt sich die Summe quasi von allein. Und: Wenn die ersten Komponenten ihre Lebensdauer erreicht haben, hat sich die Solaranlage normalerweise schon längst amortisiert

Mieten statt kaufen: Gute oder schlechte Idee?

Wir können festhalten: Zwischen 20.000 € und 28.000 € Anschaffungskosten, dafür große Ersparnisse auf bis zu 30 Jahre und länger, aber auch wieder bis zu 10.000 € laufende Kosten nach hinten raus. Da scheinen die vielen alternativen Mietangebote verschiedener Unternehmen gerade recht zu kommen. Denn: Du zahlst ja immer nur eine monatliche Gebühr und dann ist da alles inklusive. 

Vorsicht jedoch: Oft kann man bei Solaranlagen keine ganz pauschalen Angaben machen, weil immer alles von verschiedenen individuellen Faktoren abhängt. Wenn es aber um die Frage geht, ob du deine Solaranlage lieber mieten oder kaufen solltest, ist die Antwort in allen Fällen klar: Kaufen. Aber warum?

  1. Das erste entscheidende Argument ist, dass du für die Miete unterm Strich deutlich mehr bezahlst, als wenn du die Solaranlage kaufen würdest. Die monatliche Miete etwaiger Angebote umfasst meist zwischen 150 € und 220 €. Wenn du das auf die normalerweise übliche Laufzeit von 20 Jahren hochrechnest, hast du Kosten zwischen 36.000 € und 52.800 €. Du hast vielleicht den „Vorteil“, dass dir die Kosten durch immer nur monatlich anfallende Miete weniger auffallen – aber wirtschaftlich ist das definitiv nicht. Die Anlage würde sich im Vergleich zum Kauf erst viel-viel später amortisieren.

  2. Selbst, wenn du sagst, dass dir die deutlichen Mehrkosten egal sind, lautet das zweite entscheidende Argument, dass du in vielen Fällen nicht einmal die besten und effizientesten Komponenten installiert bekommst. Ebenso ist die Solaranlage zur Miete meistens nicht individuell auf dein Haus und deine Gegebenheiten ausgerichtet. Es handelt sich vielmehr um Lösungen, die für den Anbieter in Masse möglichst einfach und natürlich kosteneffizient zu händeln sind. Du hast es vielleicht einfach, schnell und bequem, aber schöpfst nicht das volle Potenzial aus. Heißt: Deine Einsparungen haben Luft nach oben.

  3. Ein drittes entscheidendes Argument ist, dass du aus der Miete nicht so einfach rauskommst. Es ist was anderes, als wenn du eine Mietwohnung vertragsgerecht kündigst und ausziehst. Die Solaranlage ist da und wird nicht einfach wieder abgebaut. Das heißt, dass du auf meist 20 Jahre gebunden bist. Und wenn du früher aus dem Mietvertrag aussteigen möchtest, musst du in der Regel mit Vorfälligkeitsentschädigungen rechnen. Das wäre dann auch bei einem möglichen Verkauf deines Hauses so. Und wer weiß schon, was in den nächsten 20 Jahren ist und passiert? 

Es gibt sogar noch weitere Argumente und Mythen, die letztendlich gegen die Miete einer Solaranlage und immer für den Kauf sprechen. Wir haben das in einem weiteren Detailartikel ausführlich beschrieben. 

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